Die Basis eines Kaubonbons bildet Glukosesirup und Zucker. Zuckerfreie Kaubonbons basieren auf Isomalt, Malitol oder Sorbitol und dem Einsatz unterschiedlicher Süssstoffe. Anwendungsbereich: Das Kaubonbon für den Einsatz von Nahrungsmittelergänzungen oder medizinischen Ingredienzen ist vor allem dann geeignet, wenn der Wirkstoff schnell an den Körper abgegeben werden soll. Die Dosierungsmenge kann sehr hoch sein und eine breite Palette unterschiedlichster Rohmaterialien können eindosiert werden. Ein weiterer Vorteil bildet der Einsatz für Kinderprodukte.
Hartbonbons
Hartbonbons
haben eine feste Konsistenz. Das Produkt kann sowohl zuckerhaltig, als auch zuckerfrei gefertigt werden. Die Basis von zuckerhaltigen Hartbonbons bilden Glukosesirup und Kristallzucker.. Bei den zuckerfreien Produkten bildet Isomalt oder Sorbitol sowie der Einsatz unterschiedlicher Süssstoffe die Basis. Hartbonbons können mit Füllung (flüssiger oder semi-flüssiger Kern) oder ohne Füllung angeboten werden. Sie können durch Zile in zwei unterschiedlichen Technologien produziert werden (Präge- und Giesstechnologie).
Anwendungsbereich: Hartbonbons sind vor allem für Wirkstoffe geeignet, welche langsam an den Körper abgegeben werden sollen (z.B. gegen Halsschmerzen). Gefüllte Hartbonbons haben den Vorteil, dass die Wirkstoffe im Kern des Produktes besser geschützt werden (z.B. gegen Oxidation).
Dragées
Dragées verfügen über einen Kern, welcher ummantelt ist. Der Kern kann sowohl als weicher, wie auch als harter Kern hergestellt werden. Die Produkte können zuckerhaltig oder zuckerfrei produziert werden. Die Basis mit Zucker bildet Glukosesirup und Zucker. Ohne Zucker bilden Isomalt und unterschiedliche Süssstoffe die Basis. Anwendungsbereich: Der Hauptvorteil der Dragées ist die ausgeprägte Stabilität des Produktes aufgrund der festen Ummantelung und dadurch der Schutz des Kerns mit den Wirkstoffen.